Ablauf einer Hüftoperation
Vorbereitung der Hüftgelenkoperation
Die stationäre Aufnahme erfolgt meist einen Tag vor der Operation. Der Patient wird nochmals über die bevorstehende Hüft-Operation aufgeklärt und abschließend auf Narkosefähigkeit, Bewegungsumfang der Hüfte und eventuelle Beinlängenunterschiede untersucht.
Ablauf der gelenkersetzenden Operation am Hüftgelenk
am Beispiel einer klassischen zementfreien Totalendoprothese
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1. Einleiten der Narkose
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2. Exakte Seitlagerung des Patienten auf dem Operationstisch
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3. Desinfektion des Beines und steriles Abdecken des Op-Gebietes
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4. Zugang zum Hüftgelenk mittels eines leicht nach hinten auslaufenden Hautschnitts über dem großen Rollhügel, Längsspaltung der Muskelfaszie
Es gibt mehrere alternative Zugangswege am Hüftgelenk, die in den letzten Jahren immer kleiner und weniger traumatisierend geworden sind. Mit dem Ziel einer weitestgehenden Schonung von gelenknahen Bändern und Muskeln und einer maximalen Luxationssicherheit werden aktuell sogenannte minimal invasive Operationsverfahren entwickelt.
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5. Sichtbarmachen der kleinen Außenrotatorenmuskeln über der hinteren Gelenkkapsel und schenkelhalsnahe Durchtrennung dieser Muskeln. Einschneiden und Mobilisieren der Gelenkkapsel
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7. Schrittweises Auffräsen des Pfannenlagers mit speziellen halbkugelförmigen Fräsen.
Einbringen und festes Einschlagen der entsprechenden metallischen Hüftpfanne in einer exakten Position, d.h. 40-45° Neigung zu Beckenhorizontalen (Inklination à Lex.) und einer leichten Drehung nach vorn von ca. 20°
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8. Eindrücken des Kunststoffinlays, eventuell Probe-InlaysStufenweise Aufarbeitung des Markraumes des Oberschenkelknochens mit Formfräsen bis eine maximale press-fit- Verankerung erreicht ist
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9. Probereposition und Kontrolle der Gelenkfunktion und Stabilität mit verschieden Probeköpfen bei gleichzeitiger Überprüfung der Beinlänge
Definitives Einschlagen des Hüftstieles und Aufstecken des ausgemessenen Kopfes aus Keramik oder Metall auf den Konus des Schaftes
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10. Um Blutergüsse zu vermeiden, werden vor Verschließen der Wunde zwei dünne Schläuche (Redondrainagen) eingelegt, die meist für 1-2 Tage verbleiben. Hautklammern oder Nähte verschließen die Wunde. Diese werden nach 12 Tagen wieder entfernt. Für ca. 4-6 Wochen wird das Tragen von Kompressionsstrümpfen empfohlen.Die reine Operationsdauer liegt im Allgemeinen zwischen 50 und 70 Minuten.
Komplikationen und Risiken einer Hüft-OP
Da die technische Weiterentwicklung des endoprothetischen Hüftgelenkersatz sehr schnell voran schreitet, ist eine exakte Angabe der Komplikationsraten bei solchen Eingriffen nicht möglich. In Deutschland gibt es keine verbindliche Erfassung und Dokumentation aller Hüftgelenksoperationen.
Während der Operation
- Verletzung benachbarter Strukturen (extrem selten aber bedeutsam sind Verletzungen des Ischiasnervs beim hinteren Zugang oder des Femoralisnervs bei vorderen Zugängen)
- Knochenbrüche (hin und wieder auftretende Haarrisse des Schaftes beim Einschlagen des Hüftstieles stellen meist kein Problem für den Patienten dar, „echte Frakturen“ des Pfannenlagers oder des Oberschenkelknochens können aber zusätzliche Stabilisierungsmaßnahmen und eine verlängerte Nachbehandlungszeit mit Entlastung des Beines erfordern)
Nach der Operation
- Wundheilungsstörungen und Infektionen
- Blutergüsse und Nachblutungen
- Thrombosen (à Lex.)
- Beinlängenunterschiede
- Verkalkungen um das Hüftgelenk mit sekundären Einschränkungen der Beweglichkeit
- vorzeitige Lockerung der Prothese
- Periartikuläre Verkalkung
Der medizinische Begriff Periartikuläre Ossifikationen bezeichnet Weichteilverknöcherungen durch neu gebildetes Knochengewebe in der Umgebung des künstlichen Hüftgelenkes. Sie können Wochen und Monate nach der Operation entstehen und die Beweglichkeit des Gelenkes einschränken. In der Regel wird nach der Operation ein Antirheumatikum wie Indometacin zur Vorbeugung gegen periartikuläre Verkalkung gegeben. Einige Kliniken führen bei einem Hüftgelenkseinbau eine einmalige Röntgenbestrahlung des OP-Gebietes kurz vor oder nach der Operation gegen die Neubildung von Knochengewebe durch. Diese Bestrahlungsmaßnahme soll das Risiko einer PAO-Bildung senken. Durchgreifende Vorteile gegenüber der Behandlung ohne Bestrahlung sind jedoch nicht bewiesen. Die Maßnahme ist vor allem bei der Durchführung der Behandlung nach der Operation für den Patienten sehr anstrengend.Angezeigt ist eine Röntgen-Nachbestrahlung deshalb bei: Patienten, die schon bei
früheren Operationen periartikuläre Ossifikationen entwickelten, Patienten mit Morbus Bechterew oder ggf. bei Patienten mit sehr starker intraoperativer Gewebeschädigung.
Nachsorge
Erste krankengymnastische Übungen werden unter fachlicher Anleitung bereits ein bis zwei Tage nach der Operation durchgeführt. Spätestens am dritten Tag sind die Redondrainagen entfernt, so dass die krankengymnastischen Übungen intensiviert werden können
- Wund- und Laborkontrollen
- Thrombosevorbeugende Medikation (Heparinspritzen) und Kompressionsstrümpfe gegen Thrombosenbildung
- Stationärer Aufenthalt zwischen ein und zwei Wochen
- Physiotherapeutische Nachsorge, evtl. sogenannte Anschlussheilbehandlung (ambulant oder stationär für 3 Wochen)




Kommentare :
Vollimplantat des linken Hüftgelenks
Verfasst von Anonymous (n.a.) am 11. November 2009 - 23:20. Am 29.10.2009 bin ich im Emmericher Willibrord- Spital operiert worden. Ich bekam eine Vollprothese in die linke Hüfte implantiert, Die Narbe ist wunderbar klein, das Implantat sitzt hervorragend. Wie in dem Bericht beschrieben,keine Beschwerden, schnelle Wundheilung, keine Schmerzen mehr, und jetzt die anschließende Reha. Ich bin begeistert, von den Ärzten, die mich operiert haben, dem Pflegepersonal, und der Patientenfreundlichen Küche.Hüpf Tep wechsel rechts mit komplikationen
Verfasst von Anonymous (n.a.) am 27. Dezember 2009 - 16:15. Hallo, meine oma (74) wurde am 17.12.09 im St,JOsefs Hospital in Wiesbaden operiert. ihre op dauert statt angegebenen 2-2,5 std 4 Std sie lang nach grösserem blut verlust auf der intensiv station zur genauen überwachung. da sie auch dement ist habe ich es mir zu aufgabe gemacht mit den ärzten zu sprechen...........naja wenn ich mal einen erreichen würde...ich habe telefonisch erfahren können das alles soweit gut gelaufen sein soll sie haben zur stabilisierung des knochens ringe darum befestigt aber alles ok.....einige tage später bekomm ich neben bei von ihrer Bett nachbarin mit das sie den geplanten termin zur reha nicht einhalten kann,und es nicht fest steht ob sie ne reha macht oder eine GERI Reha(betreute reha) neben bei bekommt man vom neurolagen gesagt das sich die nerven enden entzündet hätten.....das neueste ist das sie das bei jetz 6 wochen nicht belasten darf...warum weiß keiner....nach dem ich bestimmt schon 4 tage versuche einen arzt zu fragen denke ich er geht mir aus dem weg...und will mir nicht sagen was los ist....da ich ihm schon einmal sagte das dass personal auf dieser station unter alles sau ist und ich als azubi im plege beruf es zum kotzen finde wie deren arbeits moral ist. etwerder ich mag meine arbeit oder ich schule um aber die schlechte launen an patienten und ihrer pflege aus zu lassen ist ein ttotales no go.....jetz hab ich mal etwas gegooglet und inerfahrung gebracht das sie wohl eine dieser frakturen haben muss.......... lg IchpMrzNOGhSH
Verfasst von jklgzj (n.a.) am 5. November 2010 - 15:10. EhWwNM darhmyaomoll, [url=http://lqiuyszckrpu.com/]lqiuyszckrpu[/url], [link=http://jryrjortjnlx.com/]jryrjortjnlx[/link], http://xlzlvykbzyan.com/pMrzNOGhSH
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