Infekt nach Knie-TEP

Das künstliche Kniegelenk wurde wegen einer Etnzündung wieder entfernt und die Patientin liegt jetzt mit Gips ohne Gelenk fest. Frage wie lange muß Patientin liegen und wann kann evtl. neues Gelenk einoperiert werden ?

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Bild von Dr. Mottek

Wiedereinbau einer Knieprothese

Der Operateur muss anhand des klinischen Eindruckes, insbesondere aber anhand der Laborparameter und nochmaliger mikrobiologischer Untersuchungen den möglichst sicheren Beweis für eine Ausheilung der Infektsituation haben. Früher hat man oft sehr lange gewartet. Da durch eine zu lange Wartezeit ebenfalls Probleme und Komplikationen eintreten können, sollte das Intervall allerdings immer nur so groß sein, wie es die Therapie der Infektion erfordert. Ohne an dieser Stelle eine feste Richtgröße nennen zu können, beträgt das Intervall zwischen Aus- und Wiedereinbau meist zwischen 3 und 6 Wochen. Es gibt sogar Kollegen, die einzeitige Wechseloperationen bei Infekten favorisieren, zumindest geht der Trend dank moderner Antibiotika (über Infusionen aber auch lokal im Knie) zu kürzeren Abständen. 

Ihr Dr. Mottek  

Ihr Dr. Mottek

Wiedereinbau einer Knieprothese

Guten Tag Dr.Mottek ! Vielen Dank für die Antwort.Ist nun schon 10 Wochen her aber bei meiner Mutti ist die Sittuation unverändert. Hilfe !!! Ihr wurde das kümstliche Kniegelenk nach Infektion am 28.12.2007 rausoperiert und ein Gips angelegt.Wurde danach 2x im Abstand von etwa 4Wochen in der Nuklearmed.untersucht.Die Szintigraphie zeigt immer erhöhte Aktivitätsanreicherungen.Die Entzündungswerte im Blut sollen aber gut sein. Sie hatte auch schon Saug-Spül-Drainage und Schleimhautentfernung. Das Gleiche ist jetzt wieder geplant.Sie nimmt immer ohne Unterbrechung Antibiotika (Elobact).Die Rede war auch schon von Versteifung oder letzte Variante Bein abnehmen.Ich habe große Angst und weiß nicht wie geholfen werden kann.Wo kann man Hilfe bekommen ? Wie kann trotz laufender Behandlung Kontakt mit Spezialisten aufgenommen werden. Mit freundlichen Grüßen Christiane
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Girdlestonesituation

Schwierige Situation, eine positive Szintigrafie ist nicht unbedingt ein eindeutiger Nachweis für einen immer noch vorhandenen floriden Infekt. Manchmal ist diese Untersuchung falschpositiv. Entscheidend ist das Abstrichergebnis von der letzten Revision. Alternativ käme eine nochmalige Öffnung und radikale Säuberung des Gelenkes (sogenannter second look) in Frage, bei der man einen neuen antibiotikahaltigen Spacer (Platzhalter) einlegen kann. Dies läßt sich sogar ein weiteres Mal wieder holen. Sollten wirklich Bedenken bestehen, dass der Infekt in einer realistischen Zeitspanne ausheilt, ist die Versteifung leider wirklich eine Option, die man diskutieren muss. Eine Amputation sollte nur in einer extremen, desaströsen Situation in Erwägung gezogen werden. Mit der Kontaktaufnahme zu Spezialisten während eines laufenden Krankenhausaufenthaltes ist es natürlich nicht einfach. Wenn Ihre Mutter allerdings in einem Haus ist, in dem regelmäßig Knieprothesen eingebaut werden, sollten die Ärzte dort aber mit solchen Problemen vertraut sein. Ihr Dr. Mottek
Ihr Dr. Mottek

Knieprothese

Hallo. Das ist ja wirklich total genial.Habe schon wieder Antwort von Dr. Mottek. Danke. Wollte mich erstmal über Girdlestonesituation informieren. Lese meist was von Hüftgelenken. Die Patientin wird morgen nach Hause entlassen. Punktion ist erfolgt .Ergebnis ist gut. Wir müssen bestimmt wieder die nächsten 4 Wochen warten. Sie hat keinen antibiotikahaltigen Spacer.Kann denn die Wartezeit die Aktivitätsanreicherungen beeinflussen ? Wir sind ja wirklich sehr geduldig aber trotzdem ängstlich. Soll die Zeit das Problem lösen ? Patientin ist dann ja nicht unmittelbar in laufender Behandlung.Kennen Sie evtl.gleiche Fälle ? Oder Spezialkliniken die diesen Fall übernehmen könnten ? Evtl. ist das ja auch so in Ordnung und wir müssen eben abwarten.Man redet aber wenig mit der Patientin.Große Verunsicherung in der Familie.

Prothesen-Infekt (Knie-TEP)

Sehr geehrter Herr Dr. Mottek, ich habe am 25.05.2009 eine Knie-TEP implantiert bekommen, die auf Grund von Bakterien (Staphylococus Lugdunensis) Ende Sept. 2009 nach einer 6 tägigen Kniespülung, intravenösem Antibiotikum (3 Wochen) anschließend mit Staphylex 500mg (3 x tägl. 2 Stück) und Rifa 300mg (2 x tägl. 1 Stück) behandelt wurde. Nach Absetzen der Antibiotika ging der CRP-Wert immer wieder nach oben, kurzzeitig mal auf Werte um 50 mg/l. Mit den beiden Antibiotikas, bewegte er sich zwischen 0,9 und 3,9 mg/l. Um am 11. Mai diesen Jahres eine erneute Kniespiegelung machen zu können habe ich die Antibiotikas am 29.03.2010 abgesetzt. Danach bewegte sich der CRP-Wert im wöchentlichen Rhythmus wie folgt: 1,4 / 1,4 / 2,0 / 12,4 / 18,7 / 45,6 / 13,3 / nach der erfolgten Spiegelung 49,2 / 52,8 / 14,7 / 13,2 / 10,5. Tendenz fallend ohne Einsatz von Antibiotika. Die Beschwerden halten sich auch in Grenzen, wenngleich eine leichte Schwellung an der Außenseite des Knies sichtbar und leicht druckempfindlich ist. An manchen Tagen habe ich überhaupt keine Probleme, an anderen Tage wieder etwas vermehrt, eventuell in Wetterabhängigkeit. Nach der Kniespiegelung hatte der Operateur mir gesagt, wenn es mir nichts ausmachen würde, könne man das so lassen. Bei den Gewebeproben wurden nach Bebrütung 100.000 Keime/ml festgestellt. Es handelt sich wieder um den Staphylococus Lugdunensis. Allerdings hätte der Oberarzt nichts dagegen, wenn ein Kollege in einer Klinik mit Spezialabteilung für septische Chirurgie - Knochen-, Gelenk- und Protheseninfektionen sich das ansehen würde. Dort hat der Oberarzt gemeint, das Kniegelenk muss raus, obwohl das Gelenk keinesfalls locker sitzt und fest mit dem Knochen verwachsen ist. Am Mittwoch den 07.07.2010 wird nun das künstliche Gelenk ausgebaut und vorerst durch einen nicht beweglichen Spacer ersetzt. Die schwierige Prozedur bis zum Wiedereinbau eines neuen Gelenkes dauert etwa 8 Wochen und dürfte Ihnen als Fachmann geläufig sein. Was mir zu denken gibt, ist, dass das Gelenk beim Tragen einer Orthese momentan so wenig Schwierigkeiten bereitet und der CRP-Wert ohne Einsatz von Antibiotika kontinuierlich fällt. Würden Sie sagen, „ja, das Gelenk muss raus“ oder „in solch einem Falle lohnt es sich abzuwarten“, da es geheißen hatte, die Keime - verkapselt unter einer Eiweißschicht auf der Prothese - würden sich nicht vermehren (was allerdings möglicherweise nur unter Mithilfe von Antibiotika der Fall ist?) und nur immer wieder mal welche abgeben, die vom Körper jedoch wieder abgebaut würden? Dann müssten sie doch irgendwann aufgezehrt sein? Falls Sie noch Zeit für eine Antwort bis zum 05.07.2010 fänden, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Vielen Dank und viele Grüße John B.

Antwort statt Frage zu Prothesen-Infekt (Knie-TEP)

Sorry, hier war ich falsch. Habe die Frage an richtiger Stelle wiederholt

knie implantat musste raus

ich habe vor 8jahren nein knieimplantat erhalten jetzt war ich gefallen und es musste raus doch da wurde eine entzündung festgestellt und es konnte kein neues implantat rein ich bekomme antibiotika und die leukozythen gehen sehr runter sitze jetzt schon 6wochen im rollstuhl da ich nicht auftreten darf jede woche bekomme ich blut abgenommen und es ist schon fast weg die entzündung , der arzt vertröstet mich und sagt das könnte bis 4mon. dauern bis ich wieder zur op kann werde nur vertröstet ich halte das nicht aus und bitte mir mitzuteilen ob das nicht früher gemacht werden kann wenn die entzündung nach absetzen des biotikas von 14 tagen stabil bleibt jeder der ärzte sagt anders ich bin schon verzweifelt und bitte um nachricht vielen dank mfg.ute walter

knie implantat musste raus

ich habe vor 8jahren nein knieimplantat erhalten jetzt war ich gefallen und es musste raus doch da wurde eine entzündung festgestellt und es konnte kein neues implantat rein ich bekomme antibiotika und die leukozythen gehen sehr runter sitze jetzt schon 6wochen im rollstuhl da ich nicht auftreten darf jede woche bekomme ich blut abgenommen und es ist schon fast weg die entzündung , der arzt vertröstet mich und sagt das könnte bis 4mon. dauern bis ich wieder zur op kann werde nur vertröstet ich halte das nicht aus und bitte mir mitzuteilen ob das nicht früher gemacht werden kann wenn die entzündung nach absetzen des biotikas von 14 tagen stabil bleibt jeder der ärzte sagt anders ich bin schon verzweifelt und bitte um nachricht vielen dank mfg.ute walter

Z.n. Spacereinbauch rechtes Knie

Hallo. Meine Mutter hat vor 1,5 Jahren mit 46 Jahren eine Knie TEP rechts implantiert bekommen nach bestehenden Schmerzen und deutlicher Beugeeinschränkung nach dieser Zeit eine weitere ASK. Nach aufsuchen eines Spezialisten wurde die Prothese ausgebaut bei Nachweis staphylococcus epidermidis und ein Spacer eingebaut mit einer Antibiotikagabe von jetzt 6 Wochen. Meine Frage: CRP Wert liegt jetzt bei ( agesetzt vor 5 Tagen) 0,45 ist das für den Wiedereinbauch ok? Sie klagt auch noch über ein Ziehen/Schmerz beim Husten/Ein und Ausatmen den sie verstärkt vor dem Ausbau auch hatte? Gibt es Bedenken? S.L.

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