künstliches Hüftgelenk gelockert

Meine Mutter (80 Jahre) hat im Februar 2008 nach einem Oberschenkelhalsbruch eine künstliches Hüftgelenk (Totalprothese) eingesetzt bekommen. Sie hatte seither immer mal wieder Schmerzen, mal mehr mal weniger, aber mit Schmerzmittel war es erträglich, manchmal ging es sogar eine Woche ganz ohne Schmerzmittel, aber eher selten. Sie konnte auch nie längere Strecken ganz ohne Gehhilfe (Krücke/Stock) gehen. Sie hatte auch immer wieder Entzündungen in dem Bereich. Diese Jahr hatte sie im Januar nochmal einen Sturz auf diese Seite, die Hüfte blieb heil, sie hatte sich allerdings das Handgelenk gebrochen. Seit einiger Zeit hatte sie aber immer stärkere Schmerzen in der Hüfte, besonders nach dem Aufstehen, wenn sie gesessen ist. Manchmal konnte sie gar nicht mehr richtig aufstehen. Beim Gehen sind die Schmerzen schwächer. Nun hat eine Röntgenuntersuchung ergeben, dass sich die Hüftgelenkpfanne wohl gelockert hat, da sie verschoben ist (vielleicht durch den Sturz? oder durch die Entzündung?). Sie muss nun noch einmal zu dem Chirurg der sie letztes Jahr operiert hat, da das künstliche Gelenk voraussichtlich ersetzt werden muss. Allerdings ist der früheste Termin den sie für das Gespräch bekommen konnte in 3 Wochen erst. Sie bekommt ein Schmerzmittel (ich glaube Novalgin) und muss auch Voltaren einnehmen wegen der Entzündung, (hat dadurch allerdings auch immer Magenschmerzen) die Schmerzen sind trotzdem noch stark bis unerträglich. Was könnte sie noch machen, damit die Zeit bis zum Gespräch und dann noch bis zur OP einigermaßen erträglich für sie ist?
Keine
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Bild von Dr. Mottek

Lockerung

Ist die Situation überhaupt nicht beherrschbar, bleibt nur der Weg über die Rettungsstelle des oder eines anderen Krankenhauses. Wichtig ist es auch, die Ursache der "Entzündung" abzuklären: ist es "nur" eine unspezifische Reizung infolge der Lockerung oder handelt es sich doch um eine infektiöse Sache? Mit freundlichen Grüßen Dr. Mottek
Ihr Dr. Mottek

Lockerung

Lieber Dr. Mottek erst einmal vielen Dank für Ihre Antwort. Im Moment geht es mit den Schmerzmittel etwas besser, seit der letzten ostheopatische Behandlung, die sie sich ab und zu gönnt. Mit der Infektion werde ich wohl ihren Hausarzt ein wenig "anschupsen", er verschreibt eben nur Voltaren, aber ich denke auch, dass man die genaue Infektionsursache abklären sollte. Ich werde mit ihm darüber sprechen. Liebe Grüße

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