Periartikuläre Ossifikation nach TEP
Sehr geehrter Herr Dr. Mottek,
im August 2006 hatte ich aufgrund eines Fahrradsturzes einen medialen eingestauchten OSH-Bruch, rechts, erlitten. Er wurde mittels einer Osteosynthese (3 ASNIS-Schrauben) stabilisiert. Durch die Einstauchung erfuhr ich eine Beinverkürzung von 15mm. Der Bruch führte zu einer erheblichen Bewegungseinschränkung von ca. 70° Beugung. Gehen ohne Stützen und Radfahren (unter eingeschränkten Bedingungen) war wieder möglich. Dann trat wieder eine Verschlechterung ein mit massiven Schmerzen im Bein, so dass ich wieder Stützen gehen mußte. Ich ließ in der Folge die ASNIS-Schrauben dann wieder entfernen, da ich annnahm, dies sei die Ursache für die Beschwerden. Eine weitere Untersuchung ergab allerdings, daß ich zwischenzeitlich eine Coxnekrose entwickelt hatte mit den beschriebenen Beschwerden. Zwei Wochen später wurde mir eine TEP implantiert. Es trat eine sehr gute Wundverheilung ein. 6 Wochen nach der OP bekam ich ein massives Ziehen in der Nähe der OP-Narbe. Ein Verkleben der Gewebe konnte ausgeschlossen werden, jedoch wurde bei der Röntgenaufnahme festgestellt, daß in der Nähe der TEP sog. Verwolkungen existierten, die auf eine Weichteilverkalkung hinwies. Bei bestimmten Bewegungsabläufen habe ich große Beschwerden mit schmerzhaftem Ziehen. Der Orthopäde hatte mir angedeutet, daß ich damit zumindest vorläufig solange leben müsste, bis eine reguläre Verknöcherung entstanden ist, die dann operativ entfernt werden kann. Meine Frage an Sie: a.) was erwartet mich in der Zwischenzeit? Kann ich unter den gegebenen Umständen (vielleicht auch mit Schmerzen) Radfahren und auch meine Krankengymnastik weiter machen? Ich hörte wiederum von anderen Leuten, daß eine absolute Schonung in diesem Falle angesagt wäre. Stimmt das? b.) nimmt die Weichteilverkalkung bereits nach einigen Wochen die Größe an, die dann auch später ossifiziert, oder wird das Areal der Weichteilverknöcherung im Laufe der Monate immer größer?
Mit freundlichen Grüßen Rudi Eifert

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