Staphylococcus aureus nach 3. künstl. Kniegelenk

Meine Mutter (heute 71 Jahre) bekam 02.2007 ein künstliches Kniegelenk. Sie hatte damit große Probleme, konnte nur ganz schlecht laufen und kaum das Knie beugen. Etwa 10 Wochen später wurde das Gelenk wieder entfernt und ein neues eingesetzt. Das Laufen war besser möglich, aber die Beugung so gering, dass z.B. kein Fahrradfahren möglich war. Sie hatte oft Probleme, das Knie wurde oft heiß und dick, dieser Umstand wurde jedoch vom Arzt kaum registriert. Erst als sie in einem akuten Fieberzustand (Nov. 2008) durch den Notarzt ins Krankenhaus kam,wurde eine starke Infektion mit Staphylococcus aureus festgestellt. Nun wurde auch dieses 2. künstl. Kniegelenk wieder entfernt und über 10 Wochen mit Antibiotika behandelt. Anschließend (Feb. 2009) wurde meiner Mutter das 3. Kniegelenk eingesetzt, anschließend, wie immer, Reha. Vor einer Woche war sie beim ambulanten Orthopäden. Meiner Mutter geht es seit der OP nicht gut, sie kommt kaum wieder zu Kräften, das Knie ist auch immer heißer als das gesunde. Ihre Blutwerte sind schlecht (genaues weiß ich nicht), der Arzt wollte mit ihr eine Eigenbluttherapie durchführen. Er röntgte das Knie und meint, dass die Entzündung, also die Bakterien wieder da sind. Meine Mutter soll morgen wieder zur Blutkontrolle kommen. Nun sind wir in großer Sorge, was zu tun ist. Das Vertrauen zu dem Krankenhaus, in dem alle vier OP durchgeführt wurden, ist nicht mehr vorhanden. Was können wir tun? Gibt es in Deutschland eine Spezialklinik für solche Fälle? Kann meiner Mutter noch eine Amputation erspart bleiben? Mit freundlichen Grüßen
Keine
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Ihre Mutter

Ich schreibe Ihnen, weil ich das gleiche hinter mir habe. Ich bin zwar erst 32, aber habe vor 10 Jahren die erste TEP im rechten Knie erhalten. Nach 1 1/2 Jahren Krankenhausaufenthalt kann ich ein bisschen mitreden. Unterschied: Chronische Poly Athritis + Systemischer Lupus Erithematodes. Die Operationen wurden in Grosshadern München gemacht (angeblich) super Krankenhaus. Da kann man geteilter Meinung sein! In jeder Hinsicht. Geholfen werden konnte mir erst in Oberammergau (Rheumaklinik) Waldburgzeil Klinik. Sowohl Behandlung als auch die anscheinend nicht unwichtige Medikamentöse Einstellung waren ausschlaggebend für meine extreme Besserung des Implantates nach Infekt. Das zweite Knie im linken Bein habe ich vor 7 Jahren auch dort machen lassen und bin nach 5 Wochen wieder mit dem Auto heimgefahren. Ich kenne auch niemanden der schlechte Erfahrúngen gemacht hat in dieser Klinik. Wenn Sie Fragen haben, dann einfach melden. Ich weiss was Ihre Mutter durchmacht! Viele Grüsse an Sie und Ihre Mutter

Ihre Mutter

Rheumazentrum Oberammergau Hubertusstr. 40 82487 Oberammergau Service-Nr. 0180 325 76 40 (9 ct/min aus dem Festnetz der T-Com) Telefon 08822 914-0 Fax 08822 914-222 www.rheumazentrum-oberammergau.de i n f o @ r h e u m a z e n t r u m - o b e r a m m e r g a u . d e Mein Arzt damals und immernoch: Dr. Arbogast Ich hoffe ich kann Ihnen damit helfen. Gruss Sammy Glenz

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