Verkalkung nach Einsatz künstliches Hüftgelenk
Mein künstliches Hüftgelenk ist schon rund 4 Monate nach der OP verkalkt. Meine Bewegungsfähigkeit ist daher eingeschränkt. Was kann gemacht werden? Mein Arzt hat schon angedeutet, dass eine weitere Operation notwendig werden könnte? Was passiert in einer solchen OP?
Verfasst von Anonymous am 8. September 2008 - 16:28

PAO
Verfasst von Dr. Mottek am 10. September 2008 - 0:10. Das Problem Verkalkung nach HTEP ist ein seltenes, aber auch typisches Problem nach solchen Operationen. Lesen Sie hierzu auch meine zwei anderen Antworten zu Fragen im Diskussionsforum. Derzeit könne Sie wenig gegen das Problem PAO machen, außer die Beweglichkeit des Gelenkes so gut wie möglich zu erhalten. 4 Monate nach der TEP ist sicher kein günstiger Zeitpunkt für eine Revision. Erst wenn der Prozess zur Ruhe gekommen ist und relevante Einschränkungen verbleiben, kann bzw. sollte man intervenieren. Die Entfernung der Verkalkungen kann problematischer sein, als das Rö-Bild vermuten läßt, da sie sich häufig auch innerhalb der wichtigen Muskulatur ausbilden. Selbst bei sehr vorsichtigem Vorgehen ist nicht auszuschließen, dass auch Muskelgewebe bei der Revision beschädigt wird. Also erstmal abwarten. Ihr Dr. MottekKommentar hinzufügen