Labordiagnostik
Laboranalysen werden meist in Form von Blut- und/oder Urinuntersuchungen vorgenommen. In der Diagnostik der Arthrose werden sie nur angewandt, wenn Fragen auftreten, die sich aus der Anamnese und der körperlichen Untersuchung nicht klären lassen. Laboruntersuchungen liefern Zusatzinformationen, im Wesentlichen geht es dabei um den Ausschluss anderer Krankheiten. Bei der Blutuntersuchung können folgende Indikatoren aufschlussreich sein:
Entzündungsmarker
Bei Entzündungen verändern sich die so genannten Marker im Blut. Zu diesen Markern gehören u.a. die Blutkörpersenkungsgeschwindigkeit und die Bestimmung des C-reaktiven Proteins. So ist z.B. bei rheumatischen Erkrankungen die Blutkörpersenkungsgeschwindigkeit beschleunigt. Die Bestimmung dieser Marker gibt nur darüber Auskunft, dass eine Entzündung vorliegt, lässt jedoch offen, wo sie stattfindet.
Antikörper
Rheumapatienten weisen im Blut einen erhöhten Spiegel von Antikörpern auf. Eine Bestimmung der Antikörper empfiehlt sich daher bei einem Verdacht auf akute rheumatoide Arthritis.
