50 und schon Arthrose - Neue operative Behandlungskonzepte am 28. Januar 2008

50 und schon Arthrose - Neue operative Behandlungskonzepte

 

Die ärztliche Aussage: „Sie sind für einen Gelenkersatz definitiv noch zu jung!“ mussten jüngere Patienten mit fortgeschrittener Arthrose noch vor einigen Jahren regelmäßig akzeptieren. Nach Ausschöpfung der konservativen und begrenzten operativen Möglichkeiten blieb ihnen oft nichts anderes übrig, als sich mit ihrem Schicksal abzufinden und zu warten, bis Sie das „Alter“ für ein künstliches Gelenk erreicht hatten. Durch wesentliche Weiterentwicklungen der Kunstgelenke und gänzlich neue Konzepte ist heute eine Versorgung mit einem künstlichen Knie- bzw. Hüftgelenk auch für Menschen unter 60 kein exotisches Vorhaben mehr. Spezielle Operationstechniken und neue Implantate ermöglichen eine stabile Langzeitverankerung bei einer natürlicheren Gelenkfunktion und somit einen höheren Aktivitätsgrad. Ein weitaus knochen­sparendes operatives Vorgehen gibt mehr Sicherheit und bietet sehr viel bessere Rückzugsmöglichkeiten für im hohen Alter unter Umständen anstehende operative Maßnahmen. Die Wiedererlangung der vollen Lebensqualität in den „besten Jahren“ erkauft man sich also nicht mit einer aussichtslosen Situation im Seniorenalter. Parallel zur Endoprothetik gibt es enorme Fortschritte in der operativen Therapie von schweren lokalen Knorpelschäden.

Ohne Gelenkersatz können chronische Schmerzen bei bestimmten Patienten besei­tigt und eine normale Belastbarkeit wiederhergestellt werden. Die Anzüchtung und Wiedereinpflanzung eigener Knorpelzellen hat längst das Stadium der experimentellen Chirurgie verlassen und ist heute eine gute Alternative zu den ebenfalls technisch weiterentwickelten Defektausfüllungen mittels körper­eigener Knorpel-Knochen-Zylinder.

Auch die achskorrigierenden Eingriffe bei Arthrose und gleichzeitigen O- oder X-Bein-Fehlstellungen erfuhren durch komplikationsarme OP-Techniken und stabilere Befestigungssysteme in den letzten Jahren eine Renaissance. Für einige Patienten lässt sich der Gelenkersatz somit relevant hinauszögern oder gar vermeiden – ohne einen solchen später zu erschweren.

endoportal wird Ihnen den aktuellen Stand und die Chancen der modernen gelenkerhaltenden Chirurgie verschlissener Gelenke erläutern und Sie gezielt über die aktuellen Entwicklungen des Knie- und Hüftgelenk­ersatzes speziell für jüngere Patienten informieren.

Nutzen Sie neben den Experten-Vorträgen das individuelle Gespräch mit den anwesenden Fachärzten der Praxen und die Präsentationen der Industrie. Hier können Sie die neuesten Implantate direkt in Augenschein nehmen und sich über medikamentöse Therapie und Nachsorge informieren.

Nur wer seine Krankheit kennt, kann handeln.


 

Experten informieren Patienten

Patienteninformationsveranstaltung: "50 und schon Arthrose - Neue operative Behandlungskonzepte"

endoportal.de - ein Verbund orthopädisch tätiger Fachärzte möchte Sie zu diesem Thema informieren und Sie recht herzlich einladen zu unserer Patienteninformationsveranstaltung.

Unsere Vorträge

  • Gelenkerhaltende, minimalinvasive Techniken bei Knorpelschäden. Was kann durch die Schlüssellochchirurgie sinnvoll behandelt werden?
  • Die Renaissance achskorrigierender Operationen durch moderne winkelstabile Implantate
  • Der Oberflächenersatz und minimalinvasive
    eingebrachte Kurzschaftprothesen – Versorgungs­alternativen bei Hüftarthrose junger Patienten
  • Aktuelle Trends in der Kniegelenkendoprothetik –
    Teilersatz und biomechanisch optimierte Prothesenmodelle

Spezialisten beantworten Ihre Fragen

Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich, über Chancen und Risiken, Möglichkeiten und Machbarkeiten.

 

Infostände Berliner Facharztpraxen

Lernen Sie unverbindlich orthopädische Praxen aus Ihrer Umgebung kennen. Nehmen Sie Kontakt zu den Spezialisten auf und lassen Sie sich individuell beraten.

 

Präsentationen der Industrie

Informieren Sie sich über das umfangreiche Angebot von Herstellern und Anbietern zu den Themen Gelenkschmerz, Arthrose und Endoprothetik.

 

 

Montag, 28. Januar 2008,
18 Uhr (17:30 Uhr Einlass)

im

Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85
10623 Berlin
(nähe Bahnhof Zoo)

Eintritt frei


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