Vorbereitende Operationsmaßnahmen

Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe

In der Regel werden vor jedem operativen Eingriff medikamentöse und physikalische Vorbeugungsmaßnahmen gegen Thrombosebildungen getroffen.

 

Das Thromboserisiko ist erhöht, wenn:

  • Der Patient älter als 40 Jahre ist.
  • Ein thromboembolisches Ereignis in der Krankengeschichte des Patienten vorliegt.
  • Die Operationszeit über 50 Minuten beträgt.
  • Der Patient nach der Operation lange im Bett liegen muss oder das Bein nicht belasten darf.
  • bei weiblichen Patienten, die rauchen und die Pille zur Schwangerschaftsverhütung einnehmen.
  • Der Patient starkes Übergewicht hat.

Das Thromboserisiko nach der Operation wird bei stark übergewichtigen Patienten schon beträchtlich verringert, wenn der Patient vor der Operation mit Hilfe einer schonenden Diät einige Kilogramm abnimmt. Außerdem kann der Arzt während der Operation gewebeschonender vorgehen, was das Risiko einer Infektion mindert.

Blutersatz

Bei einem Blutverlust von mehr als einem Liter müssen blutsparende beziehungsweise blutersetzende Maßnahmen berücksichtigt werden.

Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe

Das Infektionsrisiko ist im Allgemeinen gering bei operativen Eingriffen aufgrund Arthrose. Die Operationsräumlichkeiten in der Orthopädie und der Unfallchirurgie müssen zusätzlichen, sehr strengen Vorschriften an Sterilität genügen.
Das Risiko erhöht sich bei einer längeren Operationsdauer von über drei Stunden und abwehrgeschwächten Patienten.

Das Risiko einer Infektion wird durch folgende Maßnahmen verringert:

  • Einwandfreie hygienische Bedingungen
  • Aseptisches Arbeiten
  • Gewebsschonende Operationstechnik
  • Antibiotische Prophylaxe
5
Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

weiterführende Informationen

similar nodes


zum gesamten Stichwortverzeichnis