Was ist Arthrose?
Die Krankheit Arthrose beschreibt die allmähliche Zerstörung des Gelenkknorpels und den nachfolgenden Verschleiß der Gelenkflächen. Die Knorpelschicht der Gelenke wird dünner bis sie teilweise völlig abgenutzt ist. Das Gelenk verknöchert und schlechte Beweglichkeit, Schmerzen, Entzündungen und Gelenkergüsse können die Folge sein. Die Arthrose gehört zu den degenerativen Gelenkerkrankungen.
Arthrose ist eine Volkskrankheit.
Arthrose ist die häufigste Erkrankung des Bewegungsapparates. Um das 40. Lebensjahr zeigt das Röntgenbild bei der Hälfte der Bevölkerung degenerativen Gelenkverschleiß. Ab dem 65. Lebensjahr gibt es weitestgehend keinen Menschen mehr ohne Arthrose. Und die Zahlen werden weiter steigen, denn die Bevölkerung wird immer älter.
Jedes Gelenk kann an Arthrose erkranken. Die Erkrankung tritt erst nach Abschluss der Wachstumsphase auf. Die Häufigkeit der Krankheit nimmt mit fortschreitendem Alter zu. Frauen ab dem 50. – 60. Lebensjahr
sind besonders an Finger- und Kniegelenken häufiger und intensiver betroffen als Männer. Arthrosen können in einer, zwei und mehreren Gelenkregionen auftreten. Wirbelsäule, Hüfte und Knie sind am meisten gefährdet.

